Die Bundesagentur für Arbeit bietet in einer zentralen Datenbank Kursnet eine Vielzahl von geförderten Maßnahmen an. Regionale Weiterbildungsdatenbanken (wie z. B. Berlin/Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern)ergänzen diese Angebote. In vielen Zeitungen finden sich an jedem Wochenende Angebote von zahllosen Bildungsinstituten, die Kurse für Umschüler anbieten. Als weiteres Beispiel seien die bundesweit 27 Berufsförderungswerk|Berufsförderungswerke (BFW) mit 15.000 Ausbildungsplätzen genannt. Beim regionalen Arbeitsamt gibt es in der Regel Informationmaterialien von den örtlichen Bildungseinrichtungen. Diese Institute leben hauptsächlich vom Haushalt der Bundesagentur für Arbeit und anderen Töpfen der öffentlichen Hand - ein Milliardenbudget.
Eine sehr gute Informationsquelle für viele Berufe ist die Datenbank Berufenet.
Umschulungen dauern 9 Monate bis 2 Jahre in Kursen von 15 bis 20 Teilnehmern und umfassen in der Regel auch ein Praktikum von einigen Monaten Länge. Dabei muss man unterscheiden: zu einer Berufsausbildung gehören eine gesetzliche Definition des Berufsbildes, eine Dauer von 2 Jahren und eine IHK-Abschlussprüfung; bei kürzeren Lehrgängen handelt es sich lediglich um einen fachlichen Schwerpunkt, den man erlernt.
Ein kürzerer Lehrgang kann Vorteile haben, aber mindestens einen ersten Berufsabschluss sollte ein Arbeitnehmer in seinem Leben erreicht haben.