Stellenanzeige

Öffentliche Stellenanzeigen werden in Stellenbörsen, klassischerweise in Printmedien, vor allem Tageszeitungen veröffentlicht. Seit dem Internetboom der 90er Jahre werden die Anzeigen auch auf der eigenen Website oder Stellenbörsen im Internet veröffentlicht.

Das Haupt-Medium für Stellenanzeigen war bis in die 90er Jahr unangefochten die Tageszeitung. Im Gegensatz zu den Stellenangeboten für Führungskräfte, die in wenigen überregionalen Tageszeitungen und in Verbandszeitschriften zu finden sind, steht das Gros der Stellenanzeigen in der lokalen Presse. Mit zunehmender Verbreitung des Internet werden immer mehr Stellen auch online angezeigt.

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Der auf der Hand liegender Vorteil von Online-Stellenanzeigen liegt darin, dass sich die Bewerber wesentlich schneller, übersichtlicher und natürlich aktueller über offene Stellen informieren und dann anschließend sich bewerben können. Für Unternehmen besteht der Vorteil darin, dass Online-Stellenanzeigen wesentlich günstiger zu schalten sind und über einen längeren Zeitraum laufen können. (normalerweise 4 Wochen).

Stellenanzeigen werden häufig im Sinne von "Idealkandidaten" formuliert. Da es diese selten gibt, kann es für einen Bewerber bereits lohnen, sich ab einer Übereinstimmung von 60% zwischen Anforderungsprofil und persönlichem Profil zu bewerben.

Immer häufiger ist zu beobachten, dass Stellenanzeigen mit Karriere-Informationen verknüpft werden um dem Stellensuchenden hilfreiche Tipps und Tricks bei der Stellenbewerbung anzubieten.

Elemente einer Stellenanzeige

Eine gut gemachte Stellenzeige ist wie eine Visitenkarte des Unternehmens. Sie sollte mindestens folgende Elemente enthalten:

  • Vorstellung der Firma (Standort, Größe, Mitarbeiterzahl)
  • Aufgaben die neue Mitarbeiter erwarten (z.B Vertragsabwicklungen durchführen, Lieferanten bewerten)
  • Stellenbeschreibung (ev. Gründe für die Ausschreibung)
  • Anforderungsprofil des Bewerbers
  • Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Leistungen (Gehalt, Erfolgsbeteiligungen, Sozialleistungen z. B. Altersversorgung)
  • Organisatorisches (Empfangsadresse, Eintrittstermin, erforderliche Bewerbungsunterlagen)

Innerbetriebliche Stellenausschreibung werden den Mitarbeitern eine vakante Stelle z. B. durch Rundschreiben bekannt gemacht.