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Sprachreisen hat sich zum allgemeinen Begriff für das Sprachenlernen im Ausland entwickelt.
Generell unterscheidet man zwischen allgemeinsprachlichen und fachsprachlichen Inhalten. Die Sprachreise besteht dabei aus den Komponenten Sprachkurs, Unterkunft, An-/Abreise und Freizeitaktivitäten.
Obwohl in der Wissenschaft insgesamt sowohl die theoretische Fundierung der PISA-Studien als auch ihre methodisch saubere Auswertung nicht in Zweifel gezogen wird, wird an einzelnen Punkten der Studien gelegentlich Kritik geübt. Häufig entstammen die Kritiker nicht direkt der Bildungsforschung. Von den an den PISA-Studien beteiligten Wissenschaftler wird ihnen deshalb zumeist mangelnde Sachkenntnis vorgeworfen.
PISA 2000 und Pisa 2003 haben in einigen Teilnehmerstaaten ein heftiges Medienecho ausgelöst; in Deutschland ist das Wort „PISA“ zum Inbegriff aller Probleme des Bildungswesens geworden.
Allen Warnungen der Testentwickler zum Trotz werden die Ergebnisse der PISA-Studien in der Öffentlichkeit zumeist auf eine Kennzahl pro Land reduziert; Signifikanzgrenzen werden ignoriert; und das Ganze wird interpretiert wie ein olympischer Medaillenspiegel: nur mit Blick auf das Ranking. Dennoch kann man Ländergruppen klar nach Leistung unterscheiden.
Die offiziellen Veröffentlichungen legen großen Wert darauf, die quantitativen Ergebnisse mit Hilfe sogenannter Kompetenzstufen qualitativ zu interpretieren. Das ist notwendig, weil die Punktwerte uns noch nichts Inhaltliches erzählen. Wir wissen ja zum Beispiel nicht, wie viele (und welche) Aufgaben mehr ein finnischer Schüler im Vergleich zum deutschen Schüler gelöst hat. Diese Kompetenzstufen beruhen auf a-priori-Charakterisierungen der Aufgaben und auf Verarbeitung gemessenen Lösungshäufigkeiten.
Die Auswertung der PISA-Studie beruht auf mathematischen Modellen, die es erlauben, Aufgabenschwierigkeiten und Schülerkompetenzen auf ein und derselben Leistungsskala zu beschreiben (Rasch-Modell; siehe auch Rost, J. (2004). Testtheorie. Bern: Huber.). Diese Skala wurde willkürlich so gewählt, dass die Schülerkompetenzen der gesamten OECD-Stichprobe (ohne Partnerländer) den Mittelwert 500 und die Standardabweichung 100 haben. Das heißt: Schüler mit der Leistungsfähigkeit 400, 500, 600 sind leistungsfähiger als 15,9 %, 50 % oder 84,1 % aller OECD-Schüler.