Man kann es wohl nicht oft genug betonen, wie wichtig die Allgemeinbildung heute (und nicht nur heute, sie war schon immer wichtig) für das Weiterkommen im beruflich und privaten Umfeld ist. Doch was im Vergleich zu früheren Zeit sich eindeutig verändern hat, ist die große Komplizität und ein fast schon ungeheuerer Umfang des heutigen Wissens. Dazu kommt die sich beschleunigende Zunahme am Wissen. Wie Sie sehen und es richtig vermuten, es ist im Vergleich von ein paar Hundert Jahren ungemein schwieriger geworden, sich das Allgemeinwissen anzueignen. Denn nicht in der Informationsbeschaffung liegt das Problem (das ist deutlich einfacher und günstiger geworden), sondern schon beim Herausfiltern von dem wichtigsten Wissen aus der unendlichen Informationsflut entsteht das Problem das wirklich wichtige und entscheidende zu wählen. Benutzen Sie unser Informationsportal rund um die Weiterbildung, um sich umfassend darüber zu informieren, welche Kurse die bekanntesten Fernschulen Deutschlands zu bieten haben.Â
Allgemeinbildung oder Allgemeinwissen bezeichnet den Gedanken einer Bildung für die Allgemeinheit (Gleiches Wissen für Jeden) aus der Zeit der Aufklärung, bzw. des Humanismus. In der heutigen Zeit wird dieser Begriff jedoch häufig als Synonym für den Bildungskanon gebraucht.
Der Begriff der Allgemeinbildung stammte aus einer Zeit, als das gesamte Menschheitswissen in einigen wenigen Büchern zusammengefasst werden konnte. Heute ist es einem einzelnen Menschen nicht mehr möglich, das Wissen einer einzelnen Wissenschaft zu Lebzeiten auch nur in größeren Teilen zu erlernen. Allein die Astrophysik, ein kleiner Teilbereich der Physik, produziert derzeit pro Monat etwa 1500 Seiten neues Wissen.
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Pestalozzi verlangte eine Bildung von "Kopf, Herz und Hand", Humboldt sah Bildung ähnlich "charakterbildend". Die Ziele der Allgemeinbildung sind an Zeit und Kulturräume gebunden, was sich in den Lehrplänen ausdrückt.
Der Begriff Allgemeinbildung sei subjektiv und dynamisch zu sehen. Ihre Bedeutung ist ohnehin geschwunden im Zeitalter der Spezialisten. Fachleute können ihre Spezialkenntnisse heutzutage kaum mehr in einen Gesamtzusammenhang bringen.
Weitere Definition der Allgemeinbildung, derjenige Teil der Bildung, der allen Menschen zukommt beziehungsweise zukommen sollte, um jedem eine selbstständige und mitverantwortliche Teilnahme an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen. Die Allgemeinbildung umfasst die Grund- oder Elementarbildung, deren Vermittlung Aufgabe der Hauptschule und der weiterführenden, höheren Schulen (Realschule, Gymnasium), der Gesamtschule, neuerdings auch der Berufsschulen ist; ihr Ziel ist darüber hinaus die umfassende Förderung der im Menschen liegenden praktischen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten. Gegensatz: die spezielle Berufs- und Fachausbildung in einer bestimmten Fertigkeit für ein sachlich umgrenztes Gebiet.
Die Ziele der Allgemeinbildung wurden im 19. Jahrhundert geprägt und finden sich z. B. bei J. H. Pestalozzi, der die Bildung von »Kopf, Herz, Hand« verlangte, bei W. von Humboldt, der eine »harmonisch-proportionierliche Ausbildung aller menschlichen Kräfte« forderte, und bei J. F. Herbart, der für die »Vielseitigkeit des Interesses« eintrat. – Der Begriff der Allgemeinbildung ist an die jeweilige Auffassung von den Zielen menschlicher Entwicklung im Rahmen einer Kultur oder Gesellschaft gebunden. Konkret wirkt sich dies bei der Festlegung von Lernzielen und Lerninhalten der »allgemein bildenden Schulen« (Curriculum) aus sowie bei der Formulierung der Kriterien für die allgemeine Hochschulreife (Abitur).Â
Kommentare
Allgemeinbildung
Die Schule allein darf man auf keinen Fall dafür verantwortlich machen, für die Allgemeinbildung der Schüler zu sein. Es können nur gewisse Grundelemente, aber auf keinen Fall eine umfassende Allgemeinbildung vermittelt werden. Denn das ist die Herausforderung an die Eltern und natürlich die Schüler selbst.