Das Berufseinstiegsjahr (BEJ) ist ein Schultyp in Baden-Württemberg, das der Ausdifferenzierung der Schulart Berufsvorbereitungsjahr folgt.
Der Abschluss im Berufseinstiegsjahr liegt über dem Niveau des Hauptschulabschlusses.
Das Berufseinstiegsjahr ist für solche Jugendliche eingerichtet, die ihren Hauptschulabschluss erworben haben, aber noch keinen geeigneten Ausbildungsplatz gefunden haben.
Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ist ein Schultyp in Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Baden-Württemberg, das der Berufsgrundschule in anderen Bundesländern entspricht. Es wurde für leistungsschwächere Schüler erdacht, die nicht imstande sind, nach der Beendigung oder dem Abbruch der Schule aufgrund der wirtschaftlichen Lage einen Ausbildungsplatz zu finden bzw. aufgrund persönlicher Defizite eine Berufsausbildung zu beginnen.
Baden-Württemberg
   * Technik Unterfächer:
         o Maschinenbau
         o Werkstoffkunde
         o Statik
         o Elektrotechnik / Digitaltechnik
   * Gestaltungs- und Medientechnik Unterfächer:
         o Gestaltungstechnik
         o Medientechnik
         o angewandte Gestaltungstechnik
   * Informationstechnik Unterfächer:
         o Datenverarbeitungstechnik
         o Hardware
Das Technische Gymnasium (auch: Fachgymnasium technischer Zweig) ist eine spezielle Form eines Gymnasiums, das zu den beruflichen Gymnasien gehört. Die Schüler erwerben mit der Abiturprüfung die allgemeine Hochschulreife, sofern sie ausreichende Kenntnisse in zwei Fremdspachen vorweisen können, oder die fachgebundene Hochschulreife, in der Regel jedoch nicht nur die Fachhochschulreife.
Die Schüler wählen beim Eintritt in diese Schulform ein Profil für die gesamten drei Jahre. Das Profil bestimmt ein Hauptfach und somit ein Fach der Abiturprüfung.
Ein Wirtschaftsgymnasium (auch: Fachgymnasium Wirtschaft) ist ein weiterführendes Gymnasium, das nur eine Oberstufe besitzt.
Zugangsvoraussetzung ist der erweiterte Sekundarabschluss I oder die Versetzung in Klasse 11 eines allgemeinbildenden Gymnasiums.
Als Profilfach wird VBRW (Betriebs- und Volkswirtschaftslehre mit wirtschaftlichem Rechnungswesen) sowie ein weiterer Leistungskurs, z. B. Deutsch, Mathematik oder Englisch, in einer hohen Wochenstundenzahl unterrichtet.
Das berufliche Gymnasium (kurz: BG; auch: Fachgymnasium) ist in Deutschland eine Schulform im berufsbildenden Schulbereich.
Die Berufsaufbauschule (BAS) ist eine einjährige Schulform, zu welcher Personen mit abgeschlossener gewerblicher Berufsausbildung (Facharbeiterbrief des dualen Systems) zugelassen werden und die mit Bestehen der Abschlussklausuren zur Sekundarstufe I (Mittlere Reife, "Realschulabschluss") führt. Der Fächerkanon der BAS umfasst alle typischen Schulfächer (Fremdsprache Englisch), jedoch in der Regel ohne Kunst, Musik und Biologie. Der Großteil der Absolventen besucht danach weitere Schulformen wie Fachoberschule, Technisches Gymnasium usw.
Die Wirtschaftsschule bietet als einzige Schulart die innovative Übungsfirma als Unterrichtsfach (Übungsfirmenarbeit) an. Highlight der bisherigen Arbeit war die 1. Bayerische Internationale Übungsfirmenmesse 2004, die in Rosenheim stattfand. Mehr als 100 Aussteller aus Bayern, Italien und Deutschland boten Ihre virtuellen Waren an. Seit dem Schuljahr 2005/2006 werden die einzelnen Übungsfirmen einem Qualitätstest unterzogen. Auf freiwilliger Basis besteht die Möglichkeit, die eigene Übungsfirma zertifizieren zu lassen.
In der 4-stufigen sowie in der 3-stufigen Form der Wirtschaftsschule existieren zwei verschiedene Ausbildungsrichtungen, die kaufmännische oder alternativ die mathematisch-naturwissenschaftliche. Nach dem erfolgreichen Besuch der 7. Jahrgangsstufe des 4-jährigen Zweiges bzw. mit dem Eintritt in die 8. Jahrgangsstufe des 3-jährigen Zweiges muss ein Schüler sich entscheiden, ob er bis zum Abschluss der Wirtschaftsschule eine kaufmännische oder mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildungsrichtung einschlägt.
Durch den besonderen beruflichen Bezug besteht für erfolgreiche Absolventen der Wirtschaftsschule nach der Berufsfachschulanrechnungsverordnung ein Rechtsanspruch auf Verkürzung der Ausbildungszeit in 38 Ausbildungsberufen um ein Ausbildungsjahr.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Wirtschaftsschule erhält man den Mittleren Schulabschluss (früherer Begriff: Mittlere Reife).