2006 (2005) erwarben 412.000 (knapp 400.000) Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife, verglichen mit 2000 gut 18 Prozent mehr. (3,2Â % plus seit 2005). (Statistisches Bundesamt, Wiesbaden, Pressemitteilung vom 2.4.2007).
2004/2005 erwarben 244.000 Abgänger allgemeinbildender Schulen die Allgemeine- oder Fachhochschulreife (Allg. Hochschulreife 24,1 %; Fachabitur 1,3;%; Realschulabschluss 41,6 %; Hauptschulabschluss 24,8 %; ohne Abschluss 8,2 %).
Dazu müssen die ca. 155.000 Absolventen der Beruflichen Schulen mit Allgemeiner oder Fachhochschulreife gerechnet werden.
International gesehen ist die Abiturientenquote vergleichsweise gering. Sie liegt für 2005/06 bei 43,1 Prozent. Ein Vergleich zwischen den Bundesländern zeigt, dass auch hier große Unterschiede existieren, ebenso zwischen Stadt und Land. Den geringsten Wert erreicht Mecklenburg-Vorpommern mit 32,2Â %, den höchsten Nordrhein-Westfalen mit 53,4Â %.
47,3 Prozent der Abiturienten sind männlich. (Angaben der des Statistischen Bundesamtes und der KMK)
Die deutsche Abiturientenquote wird gemessen als Anteil der Hochschulzugangsberechtigten an den 18- bis 20-jährigen, also den Abgängern aus den Allgemeinen und Beruflichen Schulen mit und ohne Abschluss.