Das Europäische Abitur (auch Europäisches Baccalauréat) ist eine von allen EU-Ländern anerkannte allgemeine Hochschulreife, die an Absolventen der Europäischen Schulen vergeben wird. In Deutschland entspricht sie dem Abitur.
Prüfungen
Die Prüfungen zum Europäischen Abitur werden am Ende des siebten Jahres der Sekundarschule abgelegt. Die Gesamtnote setzt sich wie folgt zusammen:
Europaschule werden im Unterschied zu den Europäischen Schulen Schulen in mehreren Bundesländern genannt, die gewisse Standards der interkulturellen Zusammenarbeit und der methodischen Innovation erfüllen.
Die gegenwärtig 31 hessischen Europaschulen kennzeichnen sich in folgender Weise selbst:
Mit Fachabitur wird seit dem Schuljahr 2006/2007 in Deutschland offiziell die Fachhochschulreife bezeichnet. Zuvor war die Bedeutung des Begriffs einige Jahre lang unklar, weil neben der Fachhochschulreife oft auch die fachgebundene Hochschulreife als Fachabitur bekannt war.
Die Fachhochschulreife (Fachabitur), in der Schweiz, Österreich Berufs-Matura und in Polen Matura Zawodowa, ist neben dem Abitur (allgemeinen Hochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife) ein weiterer Oberschulabschluss. Das Zeugnis der Fachhochschulreife berechtigt zum Hochschulstudium an einer Fachhochschule oder eines entsprechenden Studienganges an einer Universität-Gesamthochschule. Im Ausland berechtigt die Fachhochschulreife (Fachabitur) grundsätzlich zum Universitätsstudium.
Die fachgebundene Hochschulreife wird erworben:
Mit dem Studienabschluss an einer (Fach-)Hochschule wird die Studienberechtigung für jedes weitere Hochschulstudium zuerkannt und damit die Allgemeine Hochschulreife (Abitur).
Die Reifeprüfung (sprich: Matura) wird nach Abschluss der 13. Schulstufe (5. Klasse Oberschule) abgelegt. Die Absolventen sind die Maturanten.
Auch beim Schweizer Bildungssystem wird die Reifeprüfung als Matura bezeichnet. Die gegenwärtige Struktur der Reifeprüfung (Matur) in der Schweiz wurde 1995 eingeführt; (siehe auch Berufsmatura).
Matura vor 1995
Die alte Maturitätsanerkennungsverordnung (MAV) aus den 1960er Jahren erteilte je nach Profil folgende fünf Typen von Maturitätszeugnissen:
Die Matura wird im österreichischem Bildungssystem je nach Schultyp in der 12. oder 13. Schulstufe abgelegt. Allgemeinbildende höhere Schulen (AHS) schließen im 12. Schuljahr ab; Berufsbildende höhere Schulen (BHS) im 13. Schuljahr.
„Matura†ist die umgangssprachliche Bezeichnung und „Reifeprüfung“ die offizielle Version.
Die Matura (lat.: maturitas = „die Reife“) bezeichnet die Reifeprüfung nach Abschluss einer höheren Schulausbildung bzw. das Matura- oder Reifezeugnis und damit den höchsten Schulabschluss. In Österreich, Liechtenstein, der Deutschschweiz und Südtirol, außerdem in Tschechien, Polen und einigen weiteren ost-, mittel- und südosteuropäischen Staaten besitzt der Maturant die Hochschulreife und damit die Zugangsberechtigung für ein Studium an einer Hochschule bzw. Universität. Die Matura entspricht formell dem Abitur bzw.
Da die Bildung in Deutschland im Kompetenzbereich der Länder liegt, gibt es von Bundesland zu Bundesland Unterschiede im Abitur. Für alle verbindlich sind aber die von der Kultusministerkonferenz vereinbarten „Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung“, die als bundesweite Bildungsstandards für alle Fächer in der Abiturstufe dienen.