Im Zuge des Bologna-Prozesses, der Vereinheitlichung von Studienabschlüssen in Europa, sollen die Staatsexamina als Abschluss des Hochschulstudiums zum Jahr 2010 abgeschafft und auf die konsekutiven Bachelor-Masterabschlüsse umgestellt werden. Konkret ausgearbeitete Umsetzungspläne existieren dafür jedoch noch nicht.
Der Bologna-Prozess ist in manchen Studiengängen jedoch umstritten (wie Medizin und Rechtswissenschaft), für das Lehramt wird sie von vielen Experten auch als ungeeignet angesehen. So hat bspw. die Große Koalition im Bund 2005 den Bedarf neuer Abschlüsse in der Juristenausbildung und die Übertragung des Bologna-Prozesses auf diese im Koalitionsvertrag (S. 145) abgelehnt.