in Deutschland
Die in Deutschland besteht hauptsächlich in staatlich geförderten Studienzuschüssen, die von Begabtenförderwerken und Stiftungen an besonders leistungsstarke Studenten vergeben werden, meist in Form von Stipendien.
In der Bundesrepublik gibt es zahlreiche Stipendienprogramme. Die elf großen Förderwerke im Rahmen des Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sind:
Der Freistaat Bayern hat mit dem Stipendium für besonders Begabte seit 1948 ein eigenes Stipendienprogramm.
Auch für Schüler gibt es Möglichkeiten der , beispielsweise die Deutsche SchülerAkademie und die Hessische Schülerakademie. Einige Gymnasien bieten ab der 6. Klasse besondere Hochbegabtenklassen an. In Hessen besteht die Internatsschule Schloss Hansenberg für Hochbegabte.
Besonders im Zusammenhang mit der geplanten Förderung noch auszuwählender Eliteuniversitäten in Deutschland gewinnt dieses Thema vermehrt an Bedeutung.
In ständiger gesellschaftlicher Diskussion steht der Begriff der Begabung.
 in der DDR
Die Begabung und mithin die Elite war in der Staatsraison der DDR nicht vorgesehen, ergo wurde sie auch nicht als solche bezeichnet. Offene Forderungen von Seiten der pädagogischen Wissenschaft, die Eliten als solche zu benennen und zu fördern, wurden unterdrückt und sanktioniert. Dennoch schuf die DDR Einrichtungen, in denen begabte Schüler gefördert wurden.
Zu den bekanntesten und ältesten Einrichtungen zählen die Russischschulen, zu denen später Schulen mit anderen Erweiterungen hinzukamen. Spezialschulen für die mathematisch-naturwissenschaftlich begabten Schülerinnen und Schüler gab es in allen Bezirken der DDR. Die meisten sind heute Gymnasien mit einem speziellen Profil, beispielsweise das Heinrich-Hertz-Gymnasium in Berlin oder das Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig. Des Weiteren gab es an den Erweiterten Oberschulen Spezialklassen.
Mit der Gründung der Spezialklassen für Chemie wurde im Jahr 1964 erstmals an einer Hochschule der DDR (wie bis dahin meist nur in den USA üblich), mit der Ausbildung hochbegabter Schüler begonnen, die schon vor dem Abitur auch in den Forschungsbetrieb der Hochschule eingebunden wurden. Mitte der 1960er Jahre entstanden weitere Spezialklassen für Mathematik und Physik an den Universitäten Berlin, Halle und Rostock sowie den Technischen Hochschulen Karl-Marx-Stadt und Magdeburg. Diese Spezialklassen unterstanden dem Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen und nicht (wie z.B. die Spezialschulen) dem Ministerium für Volksbildung.
Besonders mathematische und naturwissenschaftliche Begabungen wurden auch außerhalb des Unterrichts intensiv in Arbeitsgemeinschaften, Klubs und Korrespondenzzirkeln gefördert und über Schul-, Kreis- und Bezirksolympiaden ermittelt.
Eine besondere Form stellten die Stationen Junger Naturforscher und Techniker dar, an denen sich Begabte in Mathematik und Bereichen der Naturwissenschaften fortbilden konnten. Nach der Wende wurden solche Einrichtungen aus Kostengründen nach und nach bis auf einige wenige geschlossen.
Durch die Angleichung des DDR-Schulsystems an das der BRD kam es zu einem Verlust an kreativen Schulabsolventen (13. Schuljahr, Schließung der Spezialklassen für Chemie).
 in den USA
Die in den USA wird hauptsächlich von den Hochschulen durchgeführt, die in einem harten Wettbewerb um den besten Studenten diese mit zum Teil sehr gut ausgestatteten Stipendien zu sich locken. Daneben gibt es einem Vielzahl an privaten und staatlichen Stiftungen, sowie auch Ministerien, die zum Teil wegen der hohen Studiengebühren die Förderung in Kooperation mit der jeweiligen Hochschule durchführen. Historisch wird die in den USA durch die ausgeprägte, zum Teil auch durch die amerikanische Steuergesetzgebung angeregte, philanthropische Spendenbereitschaft begünstigt. Wegen der multiethnischen Gesellschaftsstruktur gibt es in den USA zusätzlich eine Vielzahl von Programmen, die spezifisch ethnische Minderheiten fördern.
Die wichtigsten unabhängigen Stipendienvergeber für College-Studenten (undergraduate students) sind:
Die wichtigsten Stipendienvergeber für Graduierten (graduate students) sind:
Besonders das Stipendium der National Science Foundation ist beträchtlich höher dotiert als vergleichbare Stipendien aus Deutschland und ist in der Lage, zusätzlich einen Großteil der erheblichen Studiengebühren an amerikanischen Privatuniversitäten abzudecken.
 in Österreich
Bundesweit existieren unter Berufung auf das Österreichische Zentrum für und Begabungsforschung folgende Fördermaßnahmen im Schulbereich:
Es gibt aber schon viele Schulen, von Volksschulen bis Gymnasien, die zusätzliche Stunden "Interessens- und " anbieten, in denen Begabte Kinder an verschiedensten Projekten arbeiten können. Meist werden diese Stunden von ECHA - Lehrerinnen geleitet.
Detaillierte Informationen des Bildungsministeriums zu Pilotschulen im Bereich der Begabungs- und sind unter [1] zu finden.
In Oberösterreich gibt es den Verein Stiftung Talente, der vom Land OÖ, sowie von Wirtschaft und Industrie tatkräftig unterstützt wird. Der Verein veranstaltet jährlich 3 Sommerakademien, einige Olympiaden und zahlreiche Projekte. Der Landesschulrat für OÖ hat die Talenteakademie Schloss Traunsee eingerichtet, wo während des Schuljahres sogenannte "Pull-out"- Kurse im Ausmaß von 3-5 Tagen für hochbegabte Schüler und Schülerinnen von (ECHA-)Lehrern abgehalten werden. In Kärnten kooperiert der Verein INIZIA eng mit dem Landesschulrat und hält auch Kontakt zum Bildungsministerium.
In Österreich haben im Hochschulbereich Studienförderwerke, anders als in Deutschland, keine Tradition. Es gibt lediglich das Studienförderungswerk Pro Scientia, das hauptsächlich von der katholischen Kirche und dem Bund finanziert wird. Im Vergleich zu deutschen Stiftungen ist die finanzielle Unterstützung der Studierenden jedoch gering.
 in der Schweiz
Auf tertiärer Bildungsebene wird oft auf eine gewisse Abstufung zwischen den Universitäten hingewiesen. So werden die Eidgenössischen Technischen Hochschulen als intellektuell anspruchsvoller erachtet als die entsprechenden Studiengänge an den regulären, kantonalen Universitäten, oder die Hochschule St. Gallen als besonders anspruchsvoll bei den Wirtschafts- und Gesellschaftsstudiengängen.
Daneben erlangt die Schweizerische Studienstiftung zunehmend an Bedeutung.